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ROM - ITALIEN

Rom

Rom ist die Hauptstadt Italiens und der Provinz Latium. Die „Ewige Stadt“, wie sie auch genannt wird, ist eines der meistbesuchten Touristenziele der Welt. Baudenkmäler sämtlicher Epochen, Kunstsammlungen und die Atmosphäre machen sie so einzigartig. Rom ist das geistige, kulturelle und politische Zentrum Italiens, die Industrie spielt hier eine untergeordnete Rolle.
Sie entstand um 575 v. Chr. (der Legende nach am 21.4.753) aus mehreren Einzelsiedlungen unter etruskischer Herrschaft. In der Folgezeit wuchs Rom, die Hauptstadt des Römischen Reiches zur Millionenstadt heran. 64 unter Kaiser Nero wurde sie jedoch fast vollständig durch einen Brand zerstört. 330 verlor Rom zwar den Status der Hauptstadt an Konstantinopel (heutiges Istanbul), jedoch entwickelte sich ab sofort die geistliche Macht. Als Zentrum des päpstlichen Kirchenstaats und Krönungsstädte der Kaiser erlebte Rom eine neue Blüte, bis das Papsttum seinen Sitz in Avignon (1309-76) erhielt.
Erneut verfiel die Stadt, bis es im späten 15. Jh. zu einem erneuten Aufstieg kam. Nach der Plünderung Roms durch die Landsknechte Karl V. (1527) bauten die Päpste zur zeit der Gegenreformation Rom zur Barockstadt aus. Erst die Napoleonische Herrschaft bedeutete das Ende der päpstlichen Macht. Rom wurde 1871 Hauptstadt des Königreichs Italien. Im zweiten Weltkrieg wurde Rom zu „Offenen Stadt“ erklärt.
Sehenswürdigkeiten:
Castel Sant´Angelo:
Kaiser Hadrian (117-138) ließ dieses ehemalige Mausoleum für sich und seine Nachfolger erbauen. Es diente später zunächst als Festungsanlage und wurde dann zur Festung umgestaltet. Papst Gregor d. Gr. gab der Anlage 590, nachdem ihm dort der Erzengel Michael erschienen war, den Namen Engelsburg. 1277 wurde die Burg mit dem vatikanischen Palast verbunden., später wurden Wohngemächer angebaut, die Anlage wurde als Schatzkammer des Vatikans genutzt. Im 19 Jh. war hier ein Gefängnis untergebracht, seit 1933 dient sie als Museum.
Fontana di Trevi (Trevi Brunnen): Der berühmteste Brunnen der Welt wurde ab 1732 von Niccolò Salvi erbaut. Die hintere Rückwand ist 20 m breit und 26 m hoch. Der Meeresgott Neptun mit zwei Rossen, Tritonen und Muscheln ist hier dargestellt.
Forum Romanum: Das Sumpfgebiet zwischen Palatin und Kapitol wurde um 575 v.Chr. trockengelegt. Es entstanden Tempelbauten und öffentliche Bauten. Die wichtigsten Gebäude sind: Die Curia (Senatsgebäude), der Tempel des Antonius Pius und der Faustina, der Tempel des Kastor und Pollux, der Tempel des Saturn, der Triumphbogen des Septimius Servus, der Tempel der Vesta, Der Titusbogen sowie der „Lapis Niger“, unter dem der Legende nach der Begründer Roms, Romulus beerdigt ist, und die riesige Maxentius- bzw. Konstantinsbasilika.
Kapitol: Es ist der Burgberg Roms und war seit jeher das religiöse Zentrum. Den Mittelpunkt bildet heute die Piazza del Campidoglio. Der Platz und die ihn umgebenden Bauten gehen größtenteils auf Entwürfe Michelangelos zurück.
Kolosseum: Das Amphitheater der Flavier ist das größte erhaltene Einzelbauwerk der römischen Antike. Zwischen 72-80 wurde der Monumentalbau, dessen Arena eine Länge von 78 m und eine Breite von 46 m hatte, errichtet und in dem Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen stattfanden. Das Kolosseum – benannt nach einer Kolossalstatue Neros, die vor dem Bau stand – ist selbst 186 m lang, 156 m breit, 57 m hoch und erlaubte es 50000 Besuchern die Darbietungen anzuschauen. Die 90 Arkaden des Erdgeschosses waren die ursprünglichen Eingänge zu den Zuschauerrängen.
Konstantinsbogen: Monumentaler Triumphbogen, der an den Sieg Konstantins d. Gr. 312 an der Milvischen Brücke erinnert.
Palatin: Ältester besiedelter Hügel Roms, war in der Antike der Wohnort des Adels und der Vornehmen.
Pantheon: Innbegriff des harmonischen Zentralbaus. Der Bau wurde mehrfach zerstört, die heutige Rotunde entstand unter Kaiser Hadrian. Die Höhe beträgt 43,4 m.
Piazza di Spagna: “Spanische Treppe”, benannt nach der ehemaligen spanischen Botschaft beim Vatikan; heute allabendlicher Treffpunkt.
Piaza Navona: Einer der meistbesuchtesten und lebhaftesten Plätze mit der Kirche Sant`Agnese in Navona und dem Vierströmebrunnen. Letzterer gestaltet eine Wasserlandschaft mit Tieren, Pflanzen und einem Obelisken sowie den Personifizierungen von Nil, Ganges, Donau und Rio de la Plata, die Rom als Mittelpunkt der Welt verehren.
San Giovanni in Laterano:Die Lateranbasilika ist die Bischofskirche des Papstes und somit die höchste Stätte der katholischen Christenheit.
Santa Maria Maggiore: Größte der 80 Marienkirchen Roms, seit dem 5. Jh. wird hier täglich die Messe gefeiert.
Via Appia: 312 v. Chr. wurde mit dem Bau der Via Appia von Rom nach Capua begonnen, später wurde die Straße bis Brindisi fortgeführt.


 

Rom die heilige Stadt

 



 

Italien (als Urlaubsland sehr beliebt)
Geografie:
Die italienische Halbinsel hat die Form eines Stiefels, der weit in das Mittelmeer hineinragt. Neben Sizilien und Sardinien, gehören auch noch Elba und Ischia zum Staatsgebiet. Das Land ist sehr gebirgig (Alpen, Apenin). Das Klima ist wegen der großen Nord-Süd Ausdehnung, des wechselhaften Reliefs und der im Norden kontinentalen, sonst aber maritim beeinflussten Lage sehr unterschiedlich.
Italien wird in 20 Verwaltungsbezirke gegliedert: Abruzzen, Aosta-Tal, Apulien, Basilicata, Emilia-Romana, Frial-Julisch-Venetien, Kalabrien, Kampanien, Latium, Ligurien, Lombardei, Marken, Molise, Piemont, Sardinien, Sizilien, Toskana, Trentino-Südtirol, Umbrien, Venetien.
Reisen, Erleben, Stadtbesichtigung: Als Reiseland hat Italien viel zu bieten und hat immer Saison. Im Winter lockt die Bergwelt der Dolomiten und des Apenin. Im Sommer sind die Strände der oberen Adria, bedingt auch durch den kurzen Anfahrtsweg, von Deutschen, Österreichern etc. bevölkert. Auch die Italiener schätzen ihre Sandstrände sehr. Die großen Seen (Gardasee, Comosee) bieten Erholung pur für diejenigen, die dem Strandleben nichts abgewinnen können. Auch die südlichen Provinzen Italiens, wenn man von der langen Anreise absieht; locken durch ihre Reize (Apulien, Kalabrien, Sizilien). Und nicht zuletzt ziehen eine Fülle historischer Kunstschätze im Frühjahr und Herbst Jahr für Jahr Millionen von Besuchern aus
aller Welt an.
Geschichte: Rom, die Hauptstadt Italiens, hatte schon immer einen großen Einfluss auf die Geschichte Europas. Sie war das Zentrum des Römischen Weltreichs, und seit der Spätantike Sitz des Papstes. Zwischen dem 16. und 18 Jh. verfiel die Bedeutung Italiens, das and wurde zum Streitobjekt der europäischen Großmächte. Im 19. Jh. wurde schließlich ein italienischer Nationalstaat gegründet.


 

Italien - Land der Urlauber

 



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